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Pflegedienstleiterin: Jaqueline Devesa-Saltor
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Gesundheitsnachrichten

Demenz. Den richtigen Weg finden

Demenz. Den richtigen Weg finden

Ein Ratgeber für Angehörige und Freunde

Schusselig? Oder dement? Wo liegt die Grenze? Kann eine demente Person allein in ihrer Wohnung leben? Wie können sich Kranke und Gesunde verstehen, wie schwierige Situationen besser bewältigen? Und dann der ganze Papierkram! Wenn aus einer bösen Vorahnung eine Diagnose wird, gibt es für die Angehörigen viele Fragen. Das sind zum Teil sachliche Belange, aber vor allem auch emotionale. Etwa: Wie gehe ich damit um, nicht mehr erkannt zu werden? Einen umfangreichen Ratgeber für Angehörige und Freunde legt nun die Stiftung Warentest vor: Demenz – Den richtigen Weg finden.

Dieses neue Buch hilft, das Leben neu zu gestalten. Denn anders geht es nicht. „Unser Buch erklärt nicht einfach nur die Krankheit an sich, sondern es unterstützt betroffene Angehörige, den Alltag zu meistern, Entscheidungen zu fällen, es liefert reichlich Informationen für alle möglichen Situationen, damit kommt man schon ein ganz schönes Stück voran“, so Veronika Schuster, die das Buch betreut hat.

Besonders beeindruckt haben sie die Erfahrungsberichte von Betroffenen, übrigens alle bebildert von der Ostkreuz-Fotografin Sybille Fendt. Diese Berichte machen Mut, denn sie zeigen, dass das Leben trotz dieser unberechenbaren Krankheit weitergeht, mit Tiefen, aber trotzdem auch mit Höhen. Die vielen Checklisten und Tipps helfen, sich auch, wenn alles drunter und drüber geht, zu orientieren. Die richtigen Fragen zu stellen. Das richtige Essen zu kochen. Den Tagesrhythmus zu gestalten. Die passende Unterstützung zu finden, speziell in Sachen Finanzen und Betreuungsangebote. Und sich zu beruhigen. Denn ganz wichtig ist immer auch: Sich um sich selbst kümmern.

Demenz – Den richtigen Weg finden hat 208 Seiten und ist ab dem 21. Mai für 19,90 Euro im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www.test.de/demenz.




Bis ins hohe Alter gesund bleiben

Bis ins hohe Alter gesund bleiben

Bis ins hohe Alter gesund bleiben

Lange Radtouren, Ausflüge mit den Enkeln, ein neues Hobby: Um bis ins hohe Alter fit zu bleiben, ist ein Zusammenspiel von körperlicher Aktivität und ausgewogener Ernährung wichtig. Auch wenn der Appetit im Alter oft schwindet, benötigen ältere Personen genauso viele Nährstoffe wie ein unter 65-Jähriger. Deshalb sollte auf die Auswahl und Menge der Speisen geachtet werden. Im Falle von ungewolltem Gewichtsverlust kann medizinische Trinknahrung für manche Senioren eine sinnvolle Unterstützung der Mahlzeiten sein.

Mahlzeiten geben dem Alltag Struktur. Sie bereiten dem Menschen Genuss und Freude, vor allem, wenn gemeinschaftlich gegessen wird. Auch im Alter sollten die Mahlzeiten möglichst abwechslungsreich und vielseitig bleiben. Je nach körperlicher Aktivität kann der Energiebedarf älterer Menschen unterschiedlich ausfallen. Beispielsweise fällt er geringer aus, wenn sich ältere Menschen weniger bewegen. In der Folge nehmen auch Muskelmasse und Kraft ab. Dadurch benötigt die Person nicht mehr so viele Energielieferanten wie Kohlenhydrate und Fette. Jedoch bleibt der Bedarf an Eiweiß und Spurenelementen sowie Vitaminen und Mineralstoffen gleich oder steigt sogar an. Deshalb sollten Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte auf den Tisch kommen: Fleisch, Fisch, Eier, Milch, Milchprodukte, Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.

Kleine Tricks zum Appetit anregen Der Appetit ist im Alter oftmals nicht mehr so ausgeprägt wie in vorherigen Lebensphasen. Der Geschmack vieler Speisen nicht mehr so intensiv. Damit sich diese Einschränkungen nicht negativ auf die Gesundheit auswirken, sollten ein paar Dinge beachtet werden.
So ist allgemein bekannt, dass ein ansprechendes Aussehen, ein intensiver Geruch und Geschmack sowie kräftige Farben der Mahlzeiten den Appetit anregen. Beispielsweise schmecken mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen die Gerichte intensiver und zusätzlich regen sie die Speichelproduktion an. Wer kaum Appetit hat, sollte über den Tag verteilt kleine Portionen zu sich nehmen. Aber auch ein Spaziergang vor dem Essen und ein gemeinschaftliches Essen im Kreise lieber Menschen können den Appetit fördern.
Meist empfinden ältere Menschen weniger Durst. Ausreichend Flüssigkeit ist aber wichtig, um körperlich und geistig fit zu bleiben. Deswegen sollten ältere Personen immer wieder ans Trinken erinnert werden. Auch Zahnprobleme, Prothesen oder Entzündungen im Mundraum können den Appetit verderben und erfordern eine rasche zahnärztliche Behandlung. Mangelernährung verhindern Im Alter verändert sich auch der Magen-Darm-Trakt: Das Sättigungsgefühl tritt schneller ein und das Vitamin B12 sowie Mineralstoffe werden schlechter aufgenommen. Auch Medikamente können den Appetit verringern. Erhält der Körper jedoch nicht genügend Nährstoffe, besteht das Risiko einer Mangelernährung. Vor allem ältere und chronisch kranke Personen sind betroffen. Zunächst sind sie müde und antriebslos. Zu den ersten Anzeichen zählt aber auch eine schlechte Wundheilung, zum Beispiel Entzündungen im Mund und an den Lippen. Starker, ungewollter Gewichtsverlust innerhalb weniger Monate weist auch auf fehlende Nährstoffe hin. Wird die Mangelernährung nicht behandelt, kann sie das Immunsystem beeinträchtigen, Herz- und Lungenfunktionen stören oder den Heilungsprozess von Krankheiten erschweren.

Dem lässt sich mit nährstoffreichen Lebensmitteln, wie Fleisch, Fisch, Milch- und Milchprodukten sowie hochwertigen Pflanzenölen, Nüssen, Gemüse und Obst entgegen wirken. Eine ausgewogene Ernährung trägt in jedem Alter zum Erhalt der Gesundheit bei. Ist die Aufnahme von Lebensmitteln zum Beispiel nach einer Krankheit oder durch Schluckbeschwerden nicht mehr ausreichend, kann hochkalorische Trinknahrung helfen, die Nährstofflücken zu schließen. Mit ihr können zusätzlich zu den Mahlzeiten alle wichtigen Nährstoffe in kleinen Mengen aufgenommen werden. Ein Hausarzt berät über die genaue Dosierung. Stellt er ein Rezept für die medizinische Trinknahrung aus, werden die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.




Sport gut bei Demenz

Sport gut bei Demenz

Bewegung unterstützt Hirnfunktionen

Körperliche Bewegung fördert die Gedächtnisleistungen und beugt einer Demenzerkrankung vor. Eine aktuelle Studie untersucht, welcher Mechanismus dem positiven Effekt auf die kognitive Leistung möglicherweise zu Grunde liegt.
Bewegung hilft Gedächtnis auf die Sprünge

Etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenz, meist als Folge einer Alzheimererkrankung. In der Altersgruppe zwischen 56 und 70 Jahren sind 1 bis 5 Prozent der Menschen an Alzheimer erkrankt. Die Häufigkeit der Erkrankung verdoppelt sich in 5-Jahresschritten, so dass bei den 75- bis 80-Jährigen bereits bis zu 20 Prozent betroffen sind. Personen mit Demenz weisen eingeschränkte Gedächtnis- und Hirnleistungen wie Bewegungs- und Sprachstörungen auf, die ihnen einen selbstbestimmten Alltag oft unmöglich machen.

Neben dem Alter, Übergewicht, hohen Blutfettwerten und Rauchen schätzen Experten einen Mangel an Bewegung als sehr bedeutsamen Risikofaktor für Alzheimer ein. Eine mögliche Erklärung, wie Sport das Fortschreiten einer Demenz positiv beeinflussen kann, liefert ein Forscherteam um Fernanda De Felice von der Universität Rio de Janeiro. Die Wissenschaftler wiesen im Tiermodell im Bereich des Hippocampus, einem Gehirnareal mit zentraler Schaltfunktion, verminderte Mengen des Botenstoffes Irisin und seines Vorläuferproteins FNDC5 nach. Steigerten sie die Irisinkonzentration im Gehirn der Tiere, vernetzten sich deren Nervenzellen und Hirnabschnitte besser untereinander. Dieser Prozess bildet die Grundlage für Lern- und Erinnerungsvorgänge.
Muskelbewegung setzt Irisin frei
Über den Blutkreislauf und die Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) gelangt Irisin ins Gehirn, nachdem Muskelzellen es bei körperlicher Betätigung freisetzten. „Noch fehlt der Nachweis durch klinische Studien, aber der FNDC5/Irisin-Spiegel könnte ein […] Link zwischen Muskeln und Gehirn sein“, bewertet Prof. Richard Dodel, Lehrstuhlinhaber an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen, die Studienergebnisse.

Auch andere Studien an älteren Teilnehmern mit und ohne kognitive Einschränkungen zeigten, dass regelmäßiges Training ihre Gedächtnisleistung und ihre Sprachkompetenz verbesserte. Dodel betont: „Diese […] Ergebnisse belegen, dass eine beginnende Demenz durch körperliche Aktivität positiv beeinflusst werden kann. Ob die Beeinflussung tatsächlich durch den FNDC5/Irisin-Mechanismus erfolgt […], lässt sich derzeit nicht abschließend beurteilen. Die positiven Effekte von Sport auf die Gedächtnisleistung sind insgesamt gut belegt, so dass wir jedem empfehlen, körperlich aktiv zu sein.“

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie